Wikileaks: neue Enthüllungen

Wikileaks kündigt neue Enthüllungen für nächste Woche an

Obwohl Wikileaks Gründer Julian Assange bereits seit mehreren Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London festsitzt, hat sich dies nicht auf seinen Eifer ausgewirkt und er hat heute neue Enthüllungen über den US-Wahlkampf, die Suchmaschine Google und die fortschreitende Massenüberwachung in Aussicht gestellt. Assange, der per Videokonferenz den Feierlichkeiten zum 10. Jahrestag der Gründung seiner Enthüllungsplattform Wikileaks in Berlin beiwohnte, kündigte an innerhalb der nächsten Woche mehr als 1 Million Datensätze zu veröffentlichen, die sich in Besitz von Wikileaks befinden.

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Besonders für den US-Wahlkampf, der langsam aber sicher in seine entscheidende Phase eintritt, dürften diese Enthüllungen von explosiver Bedeutung sein. Auch wenn US-Milliardär Donald Trump kaum ein Fettnäpfchen ausgelassen hat in das man treten kann, so geht es in diesem Wahlkampf bisher bemerkenwert eng zu, da sich beide Kandidaten ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Besonders Hillary Clinton dürften Assanges Ankündigungen einige schlaflose Nächte bereiten, da nicht auszuschließen ist, dass Wikileaks über Dokumente verfügt, die der ehemaligen First Lady einigen Ungemach bereiten könnten. Zu frisch ist noch die Erinnerung an das kürzlich von der Bundesbehörde FBI angestrengt Ermittlungsverfahren, da Clinton vertrauliche Mails in ihrer Eigenschaft als US-Repräsentantin über ihre private Mailadresse abgewickelt haben soll.

Obwohl solche Veröffentlichungen wohl eher Trump als Clinton nützlich sein könnten, hat Assange mittleweile dementiert eine Affinität für den Kandidaten der Republikaner zu haben. Als unabhängige Organisation habe Wikileaks keinerlei Preferrenzen für einen der beiden Kandidaten.

Auch zu anderen Themen wie der riesigen Datenkrake Google und den immer ausgeklügelteren
Systemen zur Massenüberwachung werden durch diese Enthüllung wohl weitere Fakten in der Öffentlichkeit bekannt werden. In der Vergangenheit hat Wikileaks immer wieder als geheim eingestufte Dokumente aus dem US-Verteidigungsministerium veröffenlicht. Dabei diente die inzwischen rechtskräftig verurteilte Chelsea Manning, die im Augenblick in einem US-Militärgefängnis einsitzt, als Informantin.

Assange selbst befindet sich nach wie vor im Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London. Gegen ihn wird wegen einer angeblichen Vergewaltigung in Schweden ermittelt. Assange befürchtet, dass diese Anklage lediglich als Vorwand dient, um ihn postwendend in die USA auszuliefern, wo ihm angeblich eine Anklage wegen Hochverrats droht. Mittlerweile hat Schweden einem Videoverhör von Assange in der ecuadorianischen Botschaft zugestimmt, für die alllerdings noch einige weitere Regelungen getroffen werden müssen.

Man darf also höchst gespannt sein, welche Veröffentlichungen Assange diesmal im petto hat. Dank der Bemühungen von Wikileaks wurden bereits einige Skandale aufgedeckt, die der Regierung in Washington sehr unangenehm waren. Aus amerikanischen Regierungskreisen hingegen verlautete, dass die Veröffentlichungen von Wikileaks die Sicherheit von Informanten und Soldaten gefährde.

Dass sich Assange mit seinen Enthüllungen nicht nur auf die USA beschränkt, zeigt unter anderem die kürzliche Veröffentlichung von 240.000 Mails der Partei des amtierenden türkischen Präsidenten Recep Erdogan. Von daher ist auch die eine oder andere Überraschung bei den jetzt angekündigten Enthüllungen zu erwarten.

Facebook Flohmarkt „Marketplace

Schon seit 2015 wurde eine neue Verkaufsfunktion in Facebook, dem Social-Network Nummer 1, eingeführt und wird seither immer häufiger von Usern der ganzen Welt genutzt.
Bislang handelte es sich hierbei um ein Feature, welches man in eine vorerst normale Gruppenseite integrieren konnte, sodass diese zur An- und Verkaufsgruppe umfunktioniert wurde. Jedes Mitglied der Gruppe konnte folglich ein Gesuch oder Angebot einstellen. Immer häufiger tummelten sich mit der Zeit die Seiten, welche beispielsweise nach diversen Städten oder Kategorien benannt wurden, in denen lediglich ein An- oder Verkauf im Interesse der jeweiligen Mitglieder lag.
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Dies alleine stellt bereits eine fähige Konkurrenz für ebay dar, zumal von Anfang an hier weder Gebühren für das Einstellen an sich, noch eine Provision bei erfolgreichem Umsatz, zu zahlen waren.Das empirische soziale Netzwerk geht nun einen großen Schritt weiter nach vorn und richtet mit dem „Marketplace“ eine selbstständige Online-Plattform, vergleichbar mit einem virtuellen Flohmarkt, ein. Weiterhin ist das Inserieren hier kostenlos, was vor allem großen Konkurrenzcharakter für ebay Kleinanzeigen darstellt.
Bislang hat man darauf in allen englischsprachigen Teilen der Welt, also in Großbritannien, den USA, Australien, als auch Neuseeland, Zugriff und kann somit sein nicht mehr Gebrauchtes dort an den Mann bringen.
Der Online-Flohmarkt ist üblicherweise in die Facebook-App integriert, wobei zusätzlich eine Desktop-Version geplant ist.
Da das Ganze mit dem vorangehenden, existenten, ausgebauten Netzwerk inklusive ihrer 1,7 Milliarden registrierten Usern verbunden ist, ist das ideale Fundament des erfolgreichen An- oder Verkaufs zu Gunsten der Nutzer schon gelegt. Nachdem man sich im Marketplace anmeldet, werden Bilder von Objekten der unmittelbaren Gegend angezeigt. Bei Interesse an einem beliebigen Artikel, kann man dann auch das Profil der Verkäufers einsehen, was folglich zu einer gewissen Vertrauensbasis beitragen sollte. Dieser Vorteil mag von Bedeutung sein, wohingegen allerdings, anders als bei Ebay oder Craiglist, keinerlei Käuferschutz gewährleistet werden kann.In der Einfachheit der Sache an sich steht der Neuling ihren Vormachern in nichts nach: Foto aufnehmen, Produktdetails mit Preis, Ort und Kategorie hinzufügen – fertig.Wann die Funktion auch in Deutschland verfügbar sein wird, ist leider noch unklar. Trotzdem ist sicher, dass Ebay einen ernstzunehmenden Konkurrenten bekommen wird.

Kernel based virtual machine

Ich durfte heute einmal einen Windows KVM-vServer von Linevast testen und möchte euch in diesem Artikel meine Erfahrungen teilen. Die Server werden direkt nach Bezahlung eingerichtet, was ich persönlich schon mal sehr gut finde. Außerdem gefällt mir die sehr übersichtliche Benutzeroberfläche.

Der Anbieter stellt neben Dedicated-Server, vServer und Domains auch seit neustem Docker-Container über die Seite upcube bereit.

Was sind die Vorteile eines KVM-Servers:

  • eigener Kernel
  • garantierte Ressourcen
  • VNC-Zugang
  • Mounten von ISO-Dateien möglich

Der einzige Nachteil, den ich auf die Schnelle erkennen konnte, ist, dass KVM offensichtlich nicht so performant ist wie das Konkurrenzprodukt OpenVZ. Jedenfalls sind die Preise für KVM-Server bei fast allen Anbietern höher, als die von OpenVZ-Produkten. Ich schließe daher darauf, dass das Ressourcenmanagement bei KVM noch nicht so ausgereift, wie bei OpenVZ, ist.

Bisher läuft der Server sehr schnell. Der Anbieter stellt diverse bereits fertige Templates bereit. Ich wollte es trotzdem einmal mit einer Windows 10 ISO von mir testen. Hier musste mir der Support helfen, da ich den Server auf Anhieb nicht zum Laufen bringen konnte. Dies wurde allerdings sehr schnell und kompetent abgewickelt. An dieser Stelle kann ich den Support von Linevast nur hervorheben.

Der Server rennt nun seit ein paar Tagen problemlos mit Windows 10 und bisher konnte ich noch keine Ausfälle oder sonstige Beeinträchtigungen feststellen. Die Download/Uploadraten sind auch rund um die Uhr hervorragend, sodass man davon ausgehen kann, dass die Systeme bei Linevast nicht überbucht werden.

Für einen aussagekräftigen Langzeitest, werde ich diesen Artikel zu gegebener Zeit noch einmal aktualisieren, um ein endgültiges Fazit zu ziehen.

Windows Server 2016

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Microsoft Windows Server 2016 als Nachfolger des Microsoft Windows Server 2012 R2.
Der Windows 2016 Server hat neue Features, die nach Angaben von Microsoft die Virtualisierung verbessern sollen. Die Verwaltung der einzelnen Netzwerke wird mit dem aktuellen Server übersichtlicher, von diesem neuen Server profitieren nicht nur die großen Unternehmen, sondern auch die kleinen Firmen. Ab Oktober 2016 soll der Microsoft Windows Server 2016 voraussichtlich erhältlich sein, die optimierte Cloud-Anbindung erleichtert die Verwaltung der Netzwerke. Ein Support für die Container-Plattform-Docker, die bereits seit 2015 aktiv ist, gehört zu den Neuerungen im Servicebereich. Admins können dort das umfangreiche Softwareangebot nutzen, der individuelle Support ergänzt das Plattform Angebot durch die schnelle Beantwortung der eingehenden Fragen.

Der Nano-Server

Auf die grafische Oberfläche für die Benutzer wird beim Nano-Server weitgehend verzichtet, Microsoft hat sich auf die wichtigsten Server-Komponenten beschränkt. Die geringere Größe trägt zur Schonung der Ressourcen bei, aber die wichtigsten Elemente, wie beispielsweise Clustering und Hyper-V bleiben erhalten. Insgesamt wird die grafische Oberfläche kleiner, der Aufwand für das Patchen des Betriebssystems wird minimiert und die Downtimes werden kürzer. Die Verkleinerung der grafischen Benutzeroberfläche soll außerdem das Risiko der Cyberattacken verkleinern.

Mit der Digitalisierung wertvolle Zeit sparen

Im Zeitalter der Digitalisierung möchte Microsoft flexible Server-Lösungen zu einem angemessenen Preis vorstellen. Der Windows Server 2016 soll wegweisend sein und zeitsparende Werkzeuge zur kompletten Verwaltung im Bereich Networking, Computing. Security und Storage geben. Interne Speicherkapazitäten werden Speicherumgebungen erweitert, die dynamisch sind und sich auf alle vorhandenen Standorte flexibel verteilen lassen. Microsoft möchte Ausfälle im Server-System auf diese Art und Weise verringern oder schneller beheben. Skalierbare Umgebungen der Speicher sind übersichtlicher und lassen sich leichter überprüfen.

Tools des Microsoft Windows Server 2016

Physische und virtuelle Netzwerk-Infrastrukturen lassen sich mit dem neuen Network-Controller bequemer verwalten und intensiv überwachen, um den Security-Bereich zu verbessern. Das Microsoft-Server-System mit den dazu gehörenden Tools ist gerade für Firmen mit einem großen Daten- und Netzwerkvolumen interessant. Die Verwaltung soll zeitsparend und so sicher wie möglich sein, diesen Aspekt hat Microsoft bei der Entwicklung des Windows Servers 2016 berücksichtigt. Die PCs lassen sich alle miteinander vernetzen, das Netzwerk wird dann immer weiter ausgebaut. Die Netz-Systeme, die mit dem Windows Server 2016 arbeiten, sind kompatibel und lassen sich individuell verwalten. Es lohnt sich also, eine Systemumstellung in Erwägung zu ziehen, denn es gibt neue Tools, die die bisherigen Server-Versionen nicht bieten. Schon aus Gründen der Sicherheit sollte das Server-System immer auf dem neuesten Stand sein, voraussichtlich ab Oktober 2016 ist der Microsoft Windows Server erhältlich, eine zeitsparende Verteilung der Ressourcen wird durch den jeweiligen Administrator geregelt.